Auf der Seite schlafen: welche Matratze und welches Kissen für Hüften und Schultern?
Die Seitenlage ist die häufigste Schlafposition. Sie stellt aber Ansprüche: Schultern und Hüften tragen das ganze Körpergewicht, und der Kopf liegt weit von der Matratze entfernt. Passt das Bett nicht, wacht man mit einer Schulter oder Hüfte auf, die drückt, und wälzt sich die ganze Nacht hin und her. So wählen Sie Matratze, Kopfkissen und ein paar Helfer, um gut auf der Seite zu schlafen.
In Seitenlage zählen drei Bereiche gleichzeitig: der Nacken, Schultern und Hüften, dann die Knie. Liegt einer davon nicht gut, spürt man es. Das Ziel ist einfach: Kopf, Rücken und Becken auf einer Linie halten, ohne Stelle, die zu stark drückt.
In Seitenlage ruht der Körper auf einer kleinen Fläche. Schulter und Hüfte stehen weiter hervor und sinken zuerst ein. Auf einer zu harten Matratze haben sie keinen Platz: Diese Stellen drücken, man liegt unbequem und dreht sich um. Auf einer zu weichen Matratze ist es umgekehrt: Das Becken sinkt zu tief ein, und der Rücken biegt sich durch.
Gesucht ist eine Matratze, die Schulter und Hüfte an der Oberfläche aufnimmt und in der Tiefe fest stützt. Memory-Schaum gibt unter Wärme und Körpergewicht nach und nimmt danach wieder seine Form an: Er verteilt das Gewicht auf eine größere Fläche. Hybridmatratzen haben zusätzlich eine Basis aus Taschenfedern, die ein Durchhängen verhindert.
Entdecken Sie unsere Matratzen-Kollektion, darunter die Hybridmatratze aus Memory-Schaum Visco Aircell® Elite. Ist Ihre Matratze noch in gutem Zustand, aber zu hart, macht ein Topper aus Memory-Schaum das Liegegefühl weicher, ohne dass Sie die Matratze wechseln müssen.
| Matratzentyp | Schultern und Hüften | Für die Seitenlage |
| Sehr fest | Kaum Einsinken, sie drücken | Wenig geeignet |
| Sehr weich oder durchgelegen | Das Becken sinkt zu tief ein | Wenig geeignet |
| Memory-Schaum | Allmähliches Einsinken | Geeignet |
| Hybrid (Schaum und Federn) | Weich an der Oberfläche, Halt in der Tiefe | Geeignet |
In Seitenlage entsteht durch die Schulter ein Abstand zwischen Kopf und Matratze. Ein zu flaches Kissen lässt den Kopf nach unten kippen, ein zu hohes hebt ihn an. Gesucht ist ein Kissen, das diesen Abstand ausfüllt, damit der Kopf in Verlängerung des Rückens liegt.
Für diese Position wählt man meist ein höheres und festeres Kissen: Unsere ergonomischen Kopfkissen aus Memory-Schaum in 40 x 60 cm gibt es als MI-FERME und FERME, dazu die Varianten PLAT und MOELLEUX. Zur Kollektion Kopfkissen und zu unserem Ratgeber Welche Kissenhöhe passt zu mir?
In Seitenlage rutscht das obere Bein gern nach vorn und zieht das Becken mit. Ein Kissen zwischen den Knien hält die Beine parallel: Man liegt stabiler. Ein einfacher Komforttrick, den Sie schon heute Abend mit einem vorhandenen Kissen ausprobieren können.
Bleiben mehrere Kästchen leer, beginnen Sie mit dem, was sich am leichtesten ändern lässt: dem Kopfkissen oder dem Kissen zwischen den Knien.
Welche Seite ist besser, links oder rechts?
Eine allgemeine Komfortregel gibt es nicht: Wählen Sie die Seite, auf der Sie sich am wohlsten fühlen, und wechseln Sie, wann Sie möchten.
Brauche ich für die Seitenlage eine feste Matratze?
Besser eine Matratze, die an der Oberfläche nachgibt und in der Tiefe stützt. Eine sehr feste Matratze lässt der Schulter wenig Platz. Unser Ratgeber Feste oder weiche Matratze? hilft bei der Entscheidung.
Ich schiebe meinen Arm immer unter das Kopfkissen – warum?
Das ist oft ein Zeichen für ein zu niedriges Kissen: Der Kopf sucht mehr Höhe. Probieren Sie ein höheres Kissen, als MI-FERME oder FERME.
Denken Sie beim Schlafen auf der Seite in einem System: eine Matratze, die Schulter und Hüfte aufnimmt, ein Kopfkissen, das hoch genug für den Nacken ist, und ein Kissen zwischen den Knien. Drei einfache Einstellungen, um die ganze Nacht gut zu liegen.
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